Mobilfunkanbieter kämpfen: apps überzeugen – doch nicht überall

Die Einführung von Apps durch Mobilfunkbetreiber wie T-Mobile und AT&T soll das Kundenmanagement vereinfachen. Doch eine neue Studie zeigt: Kunden sind dem digitalen Wandel gegenüber nicht so skeptisch, wie oft angenommen.

App-nutzung steigt – aber nicht flächendeckend

App-nutzung steigt – aber nicht flächendeckend

Eine aktuelle Untersuchung von JD Power, die zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 über 12.082 Kunden durchgeführt wurde, zeigt deutliche Unterschiede in der Kundenzufriedenheit zwischen Apps und Websites der Anbieter. Während Apps in vielen Bereichen als benutzerfreundlicher gelten, gibt es Verbesserungspotenzial.

T-Mobile führt die Liste der zufriedensten Kunden mit 695 Punkten an, gefolgt von AT&T mit 675 und Verizon mit 669 Punkten. Bei den Mobilfunkanbietern punktete Mint Mobile mit 704 Punkten, gefolgt von Spectrum Mobile (678) und Metro by T-Mobile sowie T-Mobile (jeweils 672 Punkte).

Die Studie zeigt, dass T-Mobile seine T-Life-App in den letzten Monaten aktiv verbessert hat, unter anderem durch schnellere Ladezeiten und eine reduzierte Anzahl von Schritten bei der Ausführung von Aufgaben. Kunden hatten zuvor häufig über die Performance der App geklagt.

Doch trotz dieser Bemühungen besteht weiterhin Bedarf an mehr Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit bei den Apps der Mobilfunkbetreiber. Die zunehmende Bedeutung von Apps für Prozesse wie Rechnungszahlungen und Upgrades wird diese Entwicklung weiter vorantreiben. Die Zahlen sprechen für sich: Apps sind auf dem Vormarsch, aber die Reise ist noch nicht abgeschlossen.