Apple dominiert: samsung verliert den kampf um die smartphone-spitze
Die neuesten Verkaufszahlen sind ein Schock für Samsung: apple hält seinen eisernen Griff auf dem Smartphone-Markt und verdrängt den südkoreanischen Rivalen erneut. Während Samsung auf teure Topmodelle setzt, scheinen die Kunden stattdessen den einfacheren, aber zuverlässigen iPhones zu erliegen – eine Entwicklung, die schon im letzten Jahr begann und sich nun noch verstärkt.

Die zahlen lügen nicht: apples siegeszug geht weiter
Counterpoint Research hat die Daten für 2025 analysiert und das Ergebnis ist eindeutig: apple belegt sieben der Top-Ten-Plätze, während Samsung sich mit nur drei Modellen begnügen muss – und keines davon schafft es in die vorderen Ränge. Die Galaxy S25-Familie, obwohl durchaus hochwertig, konnte offenbar nicht den erhofften Durchbruch erzielen. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Verbesserungen gegenüber dem Galaxy S24 nicht revolutionär genug waren. Die Konkurrenz, allen voran apple, schläft nicht.
Regional betrachtet ist der Erfolg von apple noch deutlicher erkennbar. Abgesehen von Lateinamerika und dem Nahen Osten und Afrika, wo Samsungs Einstiegsmodelle weiterhin beliebt sind, dominiert apple in Nordamerika, Europa, China und dem asiatisch-pazifischen Raum. Sogar Pinguine in der Antarktis würden vermutlich bald ein iPhone in die Hand nehmen, wenn sich dieser Trend fortsetzt – eine humorvolle, aber nicht ganz unpassende Übertreibung.
Das eigentliche Problem? Ein älteres Modell übertrifft das neueste Flaggschiff. Die iPhone 15, ein Gerät, das bereits 2023 auf den Markt kam, verkaufte sich 2025 besser als Samsungs aktuelles Topmodell, das Galaxy S25 Ultra. Und das ist kein Einzelfall: Auch die iPhone 17 und 17 Pro Max übertrafen den S25 Ultra, obwohl sie erst im September 2025 erschienen und dem Galaxy somit fast neun Monate Vorsprung hatten.
Selbst die Galaxy S24 Ultra aus dem Vorjahr (2024) wurde von einem älteren iPhone 14 (2022) überholt. Das wirft die Frage auf: Sind Samsungs Ultras wirklich die besseren Smartphones, wenn sie in den Verkaufszahlen dermaßen untergehen?
Samsung versucht zwar, das Ultra-Modell hervorzuheben – mit Features wie dem neuen Privacy Display. Aber ist das genug? Die Tatsache, dass kein einziges Galaxy S24, S24 Plus, S25, S25 Plus oder S25 Edge überhaupt in die Top 10 der Verkaufszahlen gelangt ist, spricht Bände. Die Kunden scheinen entweder auf günstige Galaxy-Modelle oder das teure Ultra zu setzen – und das ist das Problem.
Mein Kollege Peter brachte es auf den Punkt: Die Galaxy S26 und S26 Plus existieren aus einem einzigen Grund: um das Ultra noch attraktiver erscheinen zu lassen. Es ist, als würde Samsung seine eigenen Waffen gegen sich selbst einsetzen.
Obwohl ich persönlich ein Galaxy S Ultra jedem iPhone vorziehen würde – hauptsächlich wegen des größeren Akkus, der besseren Kamera und des schärferen Designs – muss Samsung sich fragen, warum die Kunden so eindeutig für Apple stimmen. Die Marketingstrategie von Apple ist schlichtweg überragend. Ihre Anzeigen mögen zwar polarisieren, aber sie sind effektiv und überzeugen die Leute, fast tausend Euro für ein neues iPhone auszugeben.
Samsung muss seine Strategie überdenken. Es gibt schließlich auch andere exzellente Android-Smartphones von Honor, Xiaomi, Oppo und Co., die oft nur einen Bruchteil des Preises eines Galaxy S Ultra kosten. Die Frage ist: Wann wird Samsung begreifen, dass man auch mit einem besseren Gesamtpaket punkten kann, anstatt nur auf das teuerste Modell zu setzen?
Meine Geduld ist noch nicht erschöpft. Ich warte gespannt auf die Verkaufszahlen des Galaxy S26 Ultra. Wird das neue Privacy Display den Trend umkehren? Ich bezweifle es – zumindest, solange Samsung nicht endlich die 5.000-mAh-Batterie für seine Topmodelle aufgibt, die es seit sieben Jahren gibt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Apple dominiert, und Samsung muss dringend handeln, um den Anschluss nicht zu verlieren.
