Apple: ternus übernimmt – ki-strategie im fokus

Cupertino erlebt einen Führungswechsel der Superlative: Nach 15 Jahren an der Spitzeverabschiedet sich Tim Cook im September von der Position des CEO, um in den erweiterten Aufsichtsrat aufzusteigen. Sein Nachfolger ist John Ternus, bisheriger Vizepräsident für Engineering und Hardware – ein Mann, dessen Aufstieg die klare Ausrichtung des Konzerns auf Hardware-Innovationen und nun auch auf künstliche Intelligenz unterstreicht.

Die ki-hürde: apples aufholbedarf

Die Euphorie um generative KI hat Apple lange umgangen. Während Wettbewerber mit beeindruckenden KI-Features prahlen, kämpfte der Konzern mit Verzögerungen und internen Uneinigkeiten. Siri, einst Vorreiter, hinkt der Konkurrenz hinterher, und die hauseigene Apple Intelligence Plattform steckt noch in der Beta-Phase. Ternus scheint sich dieser Herausforderung bewusst zu sein, verteidigt aber Apples übliche Vorgehensweise: „Wir nehmen eine Technologie und gestalten damit außergewöhnliche Erlebnisse. Wir bringen keine Produkte nur zum Zweck der Technologie auf den Markt.“

Ternus’ vision: ki als hardware-beschleuniger

Ternus’ vision: ki als hardware-beschleuniger

Doch hinter dieser pragmatischen Haltung verbirgt sich eine ehrgeizige Vision. In einer internen Ansprache an die Belegschaft offenbarte Ternus seine Begeisterung für das Potenzial künstlicher Intelligenz.