At&t investiert 2 milliarden dollar in firstnet – sicherheitslücke geschlossen?
AT&T verschiebt eine beträchtliche Summe in die Modernisierung von FirstNet, dem speziell für Notfallkräfte konzipierten Mobilfunknetz. Die Investition soll die Kommunikation für Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten in den USA verbessern.

Zwei milliarden dollar für ein notfallnetz
Die strategische Partnerschaft umfasst eine direkte Investition von 1 Milliarde Dollar, ergänzt durch eine weitere Milliarde Dollar an Kosteneinsparungen durch reduzierte Servicegebühren für die 31.000 US-amerikanischen Behörden, die das Netzwerk nutzen. Diese Maßnahme folgt einer Anordnung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Jahr 2025, die eine umfassende Überprüfung staatlicher Verträge zur Effizienzsteigerung vorsah.
FirstNet, das nach den Kommunikationsausfällen der 9/11-Attacken ins Leben gerufen wurde, soll eine zuverlässige Kommunikationsplattform für Notfälle bieten. AT&T gewann 2017 den Zuschlag für den Aufbau und die Verwaltung des Netzwerks und erhielt im Gegenzug Zugang zum wertvollen Frequenzband Band 14.
Die Investition ist nicht nur ein Zeichen der Zuverlässigkeit gegenüber der Regierung, sondern auch ein strategischer Schachzug, um die Kontrolle über den Vertrag zu behalten und Wettbewerber abzuwehren. Die Verbesserung der Netzwerkinfrastruktur und die Senkung der Betriebskosten sind entscheidend, um die Sicherheit von Einsatzkräften zu gewährleisten. Die hohe Summe, die in dieses Notfallnetzwerk fließt, zeigt die Priorität, die der Staat der Kommunikation in Krisensituationen beimisst.
Für die Nutzer bedeutet dies potenziell niedrigere Kosten. Visible bietet beispielsweise aktuell einen Rabatt von 5 Dollar pro Monat für fünf Jahre auf seine Premium-Pläne.
Die Frage, ob ähnliche Verhandlungen mit anderen großen Technologiekonzernen folgen sollten, bleibt offen. Doch in einer Welt, in der die Kommunikation in Notfällen Leben retten kann, ist diese Investition ein notwendiger Schritt.
