Big Data Stack: Die Lösung für den Mangel an Data-Science-Experten?
Ich habe zahlreiche kostenlose Technologiekurse ausprobiert, darunter solche, die von öffentlichen Einrichtungen angeboten werden, und sogar solche, die mit Kosten für den Erwerb eines Diploms nach Abschluss verbunden sind. Sie alle scheinen jedoch das gleiche Muster zu folgen: viele Themen, die als eine sehr einfache Einführung mit grundlegenden Konzepten dienen, etwas von der Realität entkoppelte praktische Übungen und, wie bereits erwähnt, eine Zahlung, um das Zertifikat oder Diplom zu erhalten.
Die Grenzen von Online-Kursen
Es gibt eine riesige Auswahl an Kursen auf Plattformen wie Coursera, Udemy oder LinkedIn. Obwohl sie eine gute Einführung in eine Branche bieten, die Sie interessiert, schätzen kaum Unternehmen diese Art von Ausbildung.
In diesen Berufen ist die Theorie genauso wichtig wie die Praxis. Stellen Sie sich vor, Sie studieren Python und beherrschen die Sprache, aber Sie wissen nicht, wie Sie dies anwenden können, um eine Anwendung, einen Webdienst oder den Bereich der Cybersicherheit zu automatisieren. Im angelsächsischen Raum wird dies als "Tutorial Hell" bezeichnet – wörtlich übersetzt "die Hölle der Tutorials“ – oder, mit anderen Worten, das Befolgen von Anweisungen und Schritten, ohne genau zu wissen, wie sie funktionieren.

Big Data Stack als Alternative
Ich glaube persönlich, dass "die Gewohnheit den Mönch macht“, daher ist es in jeder Karriere, insbesondere in der Technologie, unerlässlich zu wissen, wie man übt. Glücklicherweise gibt es Seiten wie Big Data Stack, die Beispiele im Zusammenhang mit dem geben, was Sie in der realen Industrie finden werden. Big Data Stack bietet eine beeindruckende Liste von Theorie und Praxis, um ein gut ausgebildeter Spezialist für die Analyse riesiger Datenmengen zu werden, ein Beruf, der in den letzten Jahren stark im Aufwind ist.

Hohe Nachfrage, hohe Gehälter, Fachkräftemangel
Laut Daten von Jobbörsen wie InfoJobs, LinkedIn oder Michael Page besteht ein reales Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage: wenige spezialisierte Fachkräfte für neue Architekturen, aber offene Stellen, die nicht besetzt werden können. Dies ist ein wirklich besorgniserregender Umstand, da diese Positionen eine durchaus beneidenswerte wirtschaftliche Vergütung bieten, wenn man das übliche Gehalt in Spanien von 1.400 bis 1.500 Euro monatlich berücksichtigt.
Nach der Analyse verschiedener Stellenangebote findet man in der Regel Angebote ab 30.000 Euro für Junior-Data-Engineer-Profile, während jemand mit Erfahrung über 60.000 Euro verdienen kann, mit einem Höchstwert von 90.000 Euro in Teamleiterpositionen.

Das Problem: Theorie ohne Praxis
Trotz der Suche nach diesen Rollen durch Unternehmen ist es die Wahrheit, dass viele Menschen Kurse angesammelt haben, in denen die Theorie sehr klar ist, aber sie keine echte Erfahrung in praktischen Projekten sammeln.