Börsenpanorama: us-märkte schließen, technologie setzt den takt
Die US-Börsen bleiben heute geschlossen, um den 'Juneteenth' zu feiern, einem Tag der Befreiung der afroamerikanischen Sklaven. Ein perfekter Zeitpunkt, um sich von der wilden Woche zu erholen, die mit historischen Höchstständen am New Yorker Finanzmarkt und einem sich ändernden geopolitischen Umfeld begann.

Weniger sicherheit nach israelischen angriffen
Die Hoffnungen auf ein Dauerfriedenabkommen zwischen den USA und Iran haben sich leider zerschlagen. Nachdem der US-Präsident Donald Trump bekannt gab, dass Intel-Chips für Apple im US-Bundesstaat Oregon hergestellt werden sollen, fieberten Investoren einem möglichen Boom im Halbleiter- und KI-Sektor entgegen. Intel selbst explodierte um 10,6% nach diesem Statement.
Das Gefühl der Euphorie breitete sich auch auf andere wichtige Aktiengesellschaften im Bereich der Mikrochips aus, wie Nvidia und Micron Technology. Allerdings schwamm gegen den Strömung SpaceX, das erneut Verluste verbuchte und in seiner ersten Woche am Nasdaq-Börsenparkett ins Negative abschloss.
Im geopolitischen Kontext setzt sich die Unsicherheit fort. Der US-Vertreter JD Vance hat seine Reise nach Schweiz, um mit den iranischen Verhandlungspartnern zu sprechen, abgesagt. Stattdessen eskalierten die Kämpfe zwischen Israel und Hezbolá im Libanon. Der Ölpreis reagierte darauf mit einem stärkeren Rückgang von 8% innerhalb einer Woche. Doch die jüngsten Angriffe führten zu einer Verschärfung der Situation und einem leichteren Verlauf des Crude-Öls um die 80 US-Dollar pro Barrel.
