Britische behörde bringt neuartigen schutz für videokabels vor

Ein ungewöhnlicher Fall: Ein unbekanntes Malware, ein britischer Geheimdienst und ein Gadget für den kommerziellen Verkauf. Das britische Zentrum für Cybersecurity (NCSC) hat ein neues Gerät vorgestellt, das sogenannte SilentGlass, um Malware über HDMI- oder Displayport-Kabeln zu bekämpfen.

Einige fragen bleiben offen

Einige fragen bleiben offen

Das NCSC erklärte, dass SilentGlass eine Lücke in der Sicherheit schließe, die bisher übersehen wurde. Die Hardware-Interfaces, die wir täglich nutzen, wie zum Beispiel unsere Monitore, seien bisher kaum als Sicherheitsrisiken betrachtet worden, trotz möglicher Angriffe über Lieferketten, Dritt-Dienstleistungen und direkten physischen Zugriff.

Es ist jedoch unklar, welcher spezifischen Malware oder Angriffsarten SilentGlass begegnen soll. Der Sicherheitsexperte Scott McGready schrieb auf Twitter, dass er nicht verstehe, welchen echten Risiko SilentGlass begegne, oder ob es sich um eine Lösung handele, die ein bestimmtes Problem lösen soll.

Demnach soll SilentGlass von der Sicherheitsfirma Goldilock Labs produziert und über Sony weltweit vertrieben werden. Es gibt noch keinen Preis und keine Verkaufsstart-Datum. Das Gerät richtet sich anscheinend vor allem an Unternehmen und Regierungsstellen, obwohl die genauen Anwendungsbereiche unklar bleiben.