Burry sieht trump-guerre als börsen-gift

Der Hedgefonds-Investor Michael Burry, bekannt aus dem Film „The Big Short“, sieht die von US-Präsident Donald Trump geführte Politik als „Kriptonit“ für den US-Aktienmarkt. In einem kurzen Post auf Substack kritisiert Burry, dass Trumps Eskalation im Konflikt mit dem Iran zu einem Rückgang der Aktienkurse geführt habe.

„Trump kauert sich zusammen, wenn die märkte fallen“

Burry reagierte auf Nachrichten, wonach Trump die militärische Offensive gegen den Iran nach einer Beschädigung eines Großteils der iranischen Raketenkapazitäten abmildern könnte. Er vermutet, dass diese Entwicklung die Ölpreise weiter senken könnte, da iranisches Öl wieder gehandelt werden könnte. Die S&P 500 Aktie ist seit Jahresbeginn um etwa 6 % gefallen und liegt nun unter 6.600 Punkten.

Die Turbulenzen im Energiemarkt, ausgelöst durch den Konflikt zwischen Iran, USA und Israel, haben die Ölpreise in die Höhe getrieben. Brent-Öl notiert bei rund 100 Dollar pro Barrel, West Texas Intermediate bei etwa 90 Dollar. Dieser Anstieg verschärft die Inflation in den USA und könnte die Federal Reserve daran hindern, die Zinsen zu senken. Trump hatte sich bei seinem Wahlkampf auf die Priorisierung von „America First“ und die Vermeidung langwieriger Konflikte festgelegt.

Burry, der sich nach dem Zusammenbruch der Immobilienblase im Jahr 2008 einen Namen gemacht hat, hatte bereits zuvor erklärt, dass der Aktienmarkt Trumps Schwachstelle sei. Andere Investoren haben dieses Muster erkannt und eine Strategie namens TACO entwickelt – „Trump Always Chickens Out“.

Was nadie cuenta ist, dass die Angst vor einem weiteren Absturz der Aktienmärkte Trumps Handlungen maßgeblich beeinflusst. Die Gefahr einer Eskalation bleibt bestehen, doch die Reaktion des Marktes deutet auf eine neue Dynamik hin: Die Börse ist zu einem entscheidenden Faktor in Trumps politischer Entscheidungsfindung geworden. Und das ist ein beunruhigender Zustand.