Europol knackt internationale drogen- und geldwäsche-ringe
Europäische Behörden haben einen erfolgreichen Angriff auf eine umfangreiche internationale Kriminalorganisation gestartet, die sich auf den Handel illegaler Drogen und die Geldwäsche spezialisiert hat. Die Operation, die als 'Operation Candy' bezeichnet wird, begann in Schweden, als die lokalen Ermittler zwei Mobiltelefone eines vermutlichen Drogenhändlers beschlagnahmten.

Zwei handys führen zu einer globalen spur
Die Auswertung der Inhalte führte zu einer Vielzahl von Anhaltspunkten für eine riesige, international operierende Bande. In den Telefonen fanden sich verschlüsselte Kommunikationen, internationale Kontakte und logistische Details, die auf ein komplexes Netzwerk hindeuteten.
Die Ermittler konnten daraufhin das Funktionieren dieser Organisation rekonstruieren. Sie nutzten registrierte Firmen in verschiedenen Ländern, um den Transport von Drogen zu verschleiern, Geschäfte zu tarnen und illegale Erträge zu waschen. Durch die Strategie gelang es den Kriminellen, beträchtliche Mengen illegaler Drogenerzeugnisse zwischen Kontinenten zu transportieren und ihre illegalen Gewinne durch Kryptowährungen und andere verschleierende Finanztransaktionen zu reinigen.
Das Verfahren ermöglichte es den Behörden, Aktivitäten dieser Gruppe in Schweden, Spanien, Australien und Thailand nachzuvollziehen. Als Ergebnis von Koordinationsmaßnahmen wurden 13 Verdächtige in Spanien, Schweden und Thailand festgenommen und beträchtliche Wertgegenstände im Wert von etwa 4 Millionen Euro beschlagnahmt.
