Fujitsu und broadcom erreichen 2-nanometer-prozessor-marke

Fujitsu und Broadcom haben mit der Entwicklung von Prozessoren in 2 Nanometer-Tech einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Fujitsu-monaka: der prozessor, der eine neue ära der effizienz in supercomputern und künstlicher intelligenz einleitet

Fujitsu-monaka: der prozessor, der eine neue ära der effizienz in supercomputern und künstlicher intelligenz einleitet

Die japanische Firma Fujitsu hat gemeinsam mit Broadcom und dem taiwanesischen Halbleiterhersteller TSMC den ersten Chips in 2 Nanometern-Technologie entwickelt. Diese kleinen Elektronikbausteine, genannt FUJITSU-MONAKA, setzen neue Maßstäbe für die Effizienz in verschiedenen technischen Bereichen.

Derzeit dominieren in den meisten Heim-PCs die Prozessoren von Intel und AMD, die in 5 und 7 Nanometern gefertigt werden. Im Gegensatz dazu sind Mobilprozessoren in 3 und 4 Nanometern-Maschstechnologie verfügbar, wie zum Beispiel die Apple-A17-Pro-Chips im iPhone 15 Pro oder die Apple-M3-Chips in MacBooks. Doch diese kleinen Prozessoren sind nicht ausreichend für die enormen Anforderungen von Supercomputern und künstlicher Intelligenz.

Fujitsu-Monaka-Promotionen bieten eine erhebliche Steigerung der Energiesparsamkeit, eine höhere Signal-Dichte, eine schnellere Geschwindigkeit und weitere Vorteile im Langzeitbetrieb. Dies positioniert Fujitsu-Monaka als Wettbewerber im Bereich der Hochleistungsrechnen und der exakten künstlichen Intelligenz.

Die Hauptkonkurrenten von Fujitsu-Monaka sind AMD mit ihren Instinct-Prozessoren, NVIDIA mit ihren Grace- und Hopper-Plattformen und Intel mit ihren Xeon- und Gaudi-Prozessoren.

Ob Fuji­tsu-Monaka der erste 2-Nanometer-Prozessor seiner Art ist, ist eine Frage der Interpretation. Es ist jedoch der einzige, der derzeit bereits produziert wird und nicht nur als angekündigter Nachfolger vorgestellt wurde. Andere Hersteller arbeiten an 2-Nanometer-Chips, aber mit anderen Ansätzen.

Der FUJITSU-MONAKA-Prozessor wurde speziell für die nächste Generation der japanischen Supercomputer-Plattform FugakuNEXT entwickelt, die von der RIKEN-Forschungseinrichtung betrieben wird.

Die Kombination aus 144 Kernen, einer 3,5D-Modularchitektur und einem 12-Kanal DDR5-Speichersubsystem macht ihn zu einem idealen Werkzeug für riesige AI-Berechnungen.

Darüber hinaus könnte Fujitsu-Monaka helfen, der aktuell bestehenden RAM-Krise zu begegnen, da er für die Anforderungen von Servern und Supercomputern ausgelegt ist.