Google photos: download-bug ruinierte archive – und so retten sie ihre fotos
Ein Albtraum für alle, die ihre Erinnerungen in Google Photos lagern: Bei großen Downloads von Fotos und Videos kam es zu Korruptionen. Archive, die größer als 4 GB waren, öffneten sich nicht mehr – ein ärgerlicher Fehler, der viele Nutzer traf. Doch zum Glück gibt es jetzt eine Lösung, und die Geschichte zeigt einmal mehr, wie schnell digitale Sicherheit zur Zerreißprobe werden kann.

Das problem: der one storage manager
Das Problem lag im sogenannten One Storage Manager, einem Tool von Google. Wann immer der Download-Archive die 4-GB-Marke überschritten, geriet das Tool ins Stocken und erzeugte beschädigte ZIP-Dateien. Das bedeutete: Stundenlange Suche nach dem perfekten Schnappschuss oder dem bewegenden Video – umsonst. Ein Teufelskreis aus Frustration und Datenverlust.
Wie so oft, war die Ursache simpler als gedacht: Ein Softwarefehler. Aber die Konsequenzen waren für die betroffenen Nutzer real. Die gute Nachricht: Google hat das Problem bereits erkannt und behoben. Laut Angaben auf der Support-Seite sollen nun Downloads jeder Größe problemlos funktionieren. Das ist natürlich eine Erleichterung, aber die Frage bleibt: Wie viele Daten sind bereits durch diesen Fehler verloren gegangen?
Die Lösung: Redownload oder Reparatur-Tool
Für all jene, deren Fotos und Videos noch in der Cloud liegen, ist die Rettung einfach: Laden Sie das Archiv einfach neu herunter. Es sollte nun fehlerfrei sein. Wer jedoch bereits Dateien gelöscht hat, um Speicherplatz freizugeben, hat weniger Glück. Google bietet in diesem Fall ein spezielles Reparatur-Tool an. Aber Achtung: Dieses Tool steht nur noch bis zum 1. Juni 2027 zur Verfügung. Wer seine Daten also retten will, sollte sich beeilen.
Die Geschichte von diesem Google Photos-Fehler ist eine Mahnung: Die digitale Welt ist fragil. Cloud-Speicher sind praktisch, aber ein Backup auf einer externen Festplatte oder einem anderen Medium ist unerlässlich. Denn Datenverlust kann jederzeit passieren – und die Wiederherstellung ist oft mühsamer, als man denkt. Die schnelle Reaktion von Google ist zwar lobenswert, aber sie ändert nichts an der Tatsache, dass auch die größten Technologieunternehmen anfällig für Fehler sind.
