Iran wechselt zu chinesischem navigationssystem beidou

Im Streit mit den USA und Israel setzt sich das iranische Militär auf eine neue Navigationstechnologie, um von amerikanischen GPS-Blockaden unabhängig zu werden.

Irans strategiewechsel: von gps zu beidou

Irans strategiewechsel: von gps zu beidou

Infolge der erfolgreichen Operationen der US-Streitkräfte gegen Iran, wie zuletzt Epic Fury und Epic Wrath, entscheidet sich Teheran, auf den chinesischen Satelliten-System BeiDou umzustellen.

Das iranische Militär hofft, mit BeiDou eine bessere Positionierungspräzision und -stabilität zu erreichen, um seine Drohnen und Raketen effektiver nutzen zu können. BeiDou bietet eine weltweite Abdeckung und eine hohe Genauigkeit, die Iran hilft, die Schwachstellen in seinem militärischen Arsenal zu überwinden.

Die Entscheidung für BeiDou bedeutet eine Kehrtwende für Iran, das bisher auf amerikanischen und russischen Navigationssystemen angewiesen war. Doch Washington hat vor, die iranischen Kräfte durch GPS-Blockaden zu stören, um ihre militärischen Aktionen zu behindern.

Daher wendet sich Teheran an China, um die chinesische Technologie zu nutzen. Der chinesische Präsident Xi Jinping hat BeiDou speziell entwickelt, um Konkurrenten wie US-GPS, GLONASS von Russland und Galileo von der EU zu bieten.

Die Zusammenarbeit zwischen Iran und China könnte die regionale Situation weiter destabilisieren und Washington und Jerusalem alarmieren. Die US-Streitkräfte könnten versuchen, die iranische Militärstruktur mit Chinas Hilfe zu unterminieren.