Iran-konflikt: ölepreise steigen als israel-iran-krieg eskaliert
Die Ölepreise stiegen am Mittwoch entschieden an, nachdem Israel ein Ölfeld in Iran bombardiert hatte und Teheran daraufhin Angriffe auf saudische Öllager und Einrichtungen in Qatar und im Irak unternommen hatte.

Israels angriff auf süd-parsschiff-anlage war ein katalysator
Der Angriff Israels auf die Süd-Parsschiff-Anlage in Iran, der größten Ölfeldanlage der Welt, begründet die heutige Eskalation. Nach israelischen Angaben richtete sich dieser Schlag gegen iranische Raketenstarts, die von dort aus in Richtung Qatar und die Arabische Halbinsel geflogen seien.
Iran reagierte prompt und verübte Anschläge auf Öllager und -raffinerien in Qatar und im Saudischen Teil des Irak. Der saudische Ölproduzent Aramco meldete unter anderem Schäden an seiner Raffinerie in Ras-Tanura.
US-Präsident Donald Trump drohte mit völliger Zerstörung des Süd-Parsschiffs, sollte Iran erneut Angriffe auf Qatar unternehmen. Er distanzierte sich jedoch von Israels Angriff und verlegte die Verantwortung auf Israel.
Arabien Saudische Vertreter warnten, dass das Land seine Geduld verloren habe und bereit sei, militärische Schritte zu unternehmen, wenn es nötig sei. Es sei noch an der Verhandlung, aber die Option für zukünftige Maßnahmen bestehe.
Der Ölpreis Brent erreichte ein Jahrhoch mit 118 US-Dollar pro Barrel, bevor er auf 110 US-Dollar fiel. Der Gaspreis in Europa stieg auf 62 Euro pro MWh.
