Linus torvalds verteidigt den einsatz von ki in der programmierung
In der heftigen Debatte um die Programmierung mit künstlicher Intelligenz (KI) hat sich nun auch Linus Torvalds, der Erfinder des Linux-Kernels, zu Wort gemeldet.

Torvalds: ki ist keine abkehr von der programmierung
Der finnische Software-Entwickler und Linux-Mentor betont, dass KI lediglich eine weitere Werkzeugkiste im Programmierer-Set ist, die sich gut für bestimmte Aufgaben eignet. Es gehe nicht darum, gegen KI zu opponieren, sondern die richtigen Einsatzgebiete zu definieren.
„Ich verstehe, dass einige Leute KI wirklich nicht mögen, aber in diesem Bereich setze ich mich absolut als hohes Level-Maintainer ein“, so Torvalds in seinen Äußerungen.
Er betont, dass KI-Tools wie Sashiko, die in Zusammenhang mit dem Linux-Kernel genutzt werden, lediglich unterstützend wirken und keine Änderungen an dem Hauptcode vornehmen, sondern vielmehr die Arbeit der Entwickler erleichtern sollen.
„Die IA ist eine Werkzeugkiste, wie viele andere, die wir verwenden. Es ist offensichtlich nützlich“, betont Torvalds und bekräftigt, dass niemand gezwungen sei, diese Tools zu nutzen, aber auch keine Hindernisse gegen ihren Einsatz zu errichten.
Die Entscheidungen im Linux-Projekt erfolgen nach Meinung Torvalds im Wesentlichen aufgrund des technischen Merits und nicht aufgrund von Ängsten vor neuen Technologien. „Wir machen Open-Source-Code, weil es bessere Technologie hervorbringt“, so der Linux-Erfinder.
