Meta kündigt massive entlassungen an: ki-fokus treibt personalabbau voran
Die Technologiegigant Meta bereitet sich auf eine der größten Entlassungswellen seiner Geschichte vor. Laut einem Bericht von Bloomberg, der von The Verge zitiert wird, sollen in den kommenden Tagen 15.800 Stellen gestrichen werden – ein drastischer Schritt, der 20 % der Belegschaft entspricht. Diese Maßnahme ist ein deutliches Zeichen für den immensen Wandel, den das Unternehmen aufgrund der rasanten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) durchmacht.

Ki-wettlauf bei meta: milliardeninvestitionen und personalabbau
Die Entscheidung ist kaum überraschend. Meta hat in den letzten Monaten enorme Summen in KI-Forschung und -Entwicklung investiert, darunter Milliarden für den Aufbau von Datenzentren und die Akquisition von Unternehmen wie MoltBook. Doch diese strategische Neuausrichtung kommt mit hohen Kosten. Es ist die zweite große Entlassungswelle bei Meta innerhalb kurzer Zeit. Bereits im Dezember 2022 wurden 22.000 Mitarbeiter entlassen, insbesondere aus der Reality Labs, der Abteilung für Virtual und Augmented Reality. Die aktuelle Runde betrifft voraussichtlich auch Bereiche wie Marketing und Softwareentwicklung – alles, was nicht direkt mit KI zu tun hat.
Die Social-Media-Plattformen selbst scheinen vorerst verschont zu bleiben. Sie dienen vielmehr als Testfeld für neue KI-Anwendungen, eine schnelle Möglichkeit, die Technologie direkt an die Nutzer zu bringen. Allerdings befindet sich Meta derzeit im hinteren Feld des KI-Wettlaufs. Die Produkte des Unternehmens sind noch nicht so weit fortgeschritten wie die von OpenAI, Google oder Microsoft.
Die Ankündigung der Entlassungen wurde von Meta-Sprecher Andy Stone als „spekulative Thesen“ abgetan. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 15.800 Menschen verlieren ihre Arbeit. Dies wäre die zweitgrößte Entlassungswelle in der Firmengeschichte. Die Frage ist, ob diese Zahl endgültig ist oder ob weitere Kürzungen folgen werden.
Die Investition in KI ist ein Wettlauf, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Doch für die Betroffenen steht fest: Die KI-Revolution hat bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt.
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