Navigation-apps verursachen verkehrslast auf ländlichen straßen

Ein neuer Studie von IAM RoadSmart wird klar: Navigations-Apps treiben den Verkehr auf landwirtschaftlichen Straßen an, obwohl diese gefährlichere Bedingungen aufweisen. In Großbritannien leiteten über 54 Prozent der Fahrer ab von Autobahnen oder Hauptstraßen, da die Verkehrsüberlastung angezeigt wurde. Mehr als ein Drittel (42 Prozent) sagten aus, dass sie während des Fahrens von ihrem Routenplan abgewichen sind, um auf Nebenstraßen zu gelangen. Insgesamt führten Apps wie Google Maps oder Waze bis zu 60 Prozent der Fahrer auf solche Straßen, wenn auf Hauptstraßen Staus oder andere Probleme auftraten.

Apps optimieren routen basierend auf echtzeit-daten

Apps optimieren routen basierend auf echtzeit-daten

Wenn die Apps konkrete Verkehrsprobleme erkennen, bieten sie automatisch Alternativrouten an, die oft auf landwirtschaftlichen Straßen führen. Obwohl dies effizient für die Zeitersparnis ist, führt dies zu einer Belastung auf Straßen, die nicht für so hohe Verkehrsmengen konstruiert wurden. IAM RoadSmart warnt, dass landwirtschaftliche Straßen gefährlichere Bedingungen aufweisen, wie enge Fahrbahnen, schlechte Sicht, Wild oder landwirtschaftliche Maschinen auf der Straße und eine geringere Sicherheitsinfrastruktur.

Zu den Haupterkenntnissen des Berichts gehört, dass Apps in Echtzeit-Deswegen oft Fahrer auf weniger sichere Routen leiten, um nur wenige Minuten zu sparen. Gleichzeitig warnen Experten, dass wenn viele Benutzer diese Anweisungen folgen, die Alternativrouten schnell überlastet sind und die Exposition für Risiken erhöht.

Die Experten empfehlen, dass Fahrer nicht automatisch alle Abweichungen des GPS folgen sollten, insbesondere wenn der Zeitgewinn minimal ist, und dass sie den Einsatz landwirtschaftlicher Straßen sorgfältig überdenken sollten, um die Sicherheit zu maximieren.