Onedrive: microsoft krempelt cloud-speicher – daten verschwinden plötzlich

Microsoft hat eine überraschende Änderung angekündigt: Ab Mai verschwinden von OneDrive-Dateien, die von der Cloud-Speicherplattform gelöscht wurden, dauerhaft. Die Archive von Windows und macOS erhalten die gelöschten Dateien nicht mehr.

Chaos im cloud-speicher – nutzer müssen selbst nachrüsten

Chaos im cloud-speicher – nutzer müssen selbst nachrüsten

Die Softwarefirma begründet die Maßnahme mit einer Optimierung der Synchronisation und einer verbesserten Wiederherstellung. Das Ziel ist es, Inkonsistenzen zwischen der Cloud-Version und den lokalen Kopien zu vermeiden.

Für Nutzer mit großen Bibliotheken und Dateien verspricht die Änderung schnellere Löschvorgänge und einfachere Wiederherstellungen, da es nun eine zentrale, autorisierte Kopie in der OneDrive-Papierwiederherstellung gibt. Die Aktualisierung wird Anfang Mai beginnen und voraussichtlich bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Microsoft betont, dass die Änderung für alle OneDrive-Nutzer auf Windows und macOS gilt und dass Administratoren sich nicht davon ausschließen lassen können.

Die Entscheidung von Microsoft unterstreicht die Strategie, die Dateiverwaltung verstärkt in der Cloud zu zentralisieren. Es ist ein Schritt, der die Effizienz der Synchronisation erhöht und ein zuverlässigeres Wiederherstellungssystem bietet. Die Auswirkungen auf den durchschnittlichen Nutzer dürften jedoch erheblich sein – wer seine Dateien nicht selbst aktiv wiederherstellt, verliert sie für immer.

Die Änderung ist ein deutliches Signal: Microsoft will die Kontrolle über den Datenstrom in der Cloud übernehmen. Ob dies letztendlich den Nutzern zugutekommt, wird sich zeigen. Die Praxis spricht jedoch bereits – die Zeiten der einfachen, intuitiven Dateiverwaltung in der Cloud sind vorbei.