Samsung teilt prozessoren: galaxy watch 9 und ultra 2 könnten unterschiedliche chips bekommen

Samsung plant offenbar eine Aufteilung der Prozessoren für seine kommenden Smartwatches. Während die Premium-Variante, die Galaxy Watch 9 Ultra 2, mit dem neuen Snapdragon Wear Elite ausgestattet sein könnte, setzt die Standard-Version auf den bewährten Exynos W10.

Snapdragon für mehr leistung und ki-funktionen

Snapdragon für mehr leistung und ki-funktionen

Qualcomm kündigte den Snapdragon Wear Elite Chip kürzlich auf der MWC an. Dieser ist speziell für KI-Anwendungen in Wearables konzipiert und verspricht deutliche Verbesserungen. Dazu gehören eine dedizierte Hexagon NPU, die auf dem Wearable On-Device-KI-Modelle ermöglicht. Nutzer können von intelligenteren Antworten, Textzusammenfassungen und einem verbesserten Fitness-Coaching profitieren.

Ein Datenleck des bekannten Tippsters Jacob C. auf X deutet darauf hin, dass die Watch 9 Ultra 2 diesen Snapdragon Elite Chip verwenden wird. Die Watch 9 hingegen soll weiterhin den Exynos W10 nutzen, der bereits in Vorgängermodellen wie der Galaxy Watch 8 und Watch 7 zum Einsatz kam.

Die Entscheidung für eine geteilte Chip-Strategie könnte Samsung ermöglichen, die beiden Smartwatches deutlicher voneinander abzugrenzen. Die höhere Leistung des Snapdragon-Chips könnte jedoch mit einem Preisanstieg für das Ultra-Modell einhergehen. Die Akkulaufzeit der bisherigen Galaxy Watch Ultra, die bei normaler Nutzung etwa zwei Tage hält, könnte für viele Nutzer ein wichtiger Faktor sein. Eine Verbesserung in diesem Bereich ist daher wünschenswert.

Die Kombination aus einem leistungsstärkeren Prozessor und verbesserten KI-Funktionen könnte die Galaxy Watch 9 Ultra 2 zu einem attraktiven Upgrade machen. Doch bis zur offiziellen Vorstellung bleibt es abzuwarten, welche konkreten Verbesserungen Samsung tatsächlich liefern wird. Und ob diese Verbesserungen den potenziellen Preisunterschied rechtfertigen.

Die Strategie, unterschiedliche Chips in den beiden Modellen zu verwenden, ist durchaus sinnvoll. Sie erlaubt Samsung, die Stärken beider Chips optimal zu nutzen und so ein breiteres Spektrum an Funktionen anzubieten. Der Snapdragon Wear Elite verspricht einen deutlichen Sprung nach vorne in Sachen KI-Performance, während der Exynos W10 für eine solide Basis sorgt. Ob diese Balance ausreicht, um die Konkurrenz, insbesondere die Apple Watch Ultra 2, zu übertreffen, wird sich zeigen.

Die Vorbestellungen für die Galaxy S26-Serie sind bereits gestartet, wobei ein Trade-in bis zu 900 Dollar Rabatt ermöglicht. Diese Aktion unterstreicht Samsungs Ambitionen im Premium-Smartwatch-Markt. Die Einführung eines neuen Prozessors in der Galaxy Watch 9 und 9 Ultra ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Samsung weiterhin auf Innovation setzt. Und das, obwohl der Markt für Smartwatches bereits stark umkämpft ist.

Die Entscheidung für zwei unterschiedliche Chips unterstreicht Samsungs pragmatischen Ansatz. Es ist ein Kompromiss, der sowohl Leistung als auch Kosten berücksichtigt. Und ein Kompromiss, der in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

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