Samsung verschiebt auf: ultra-dünnes glas für z fold 8 – knickrisse könnten geschichte sein
Nach Jahren des Hin
- und Her: Samsung scheint endlich die Lösung für das Problem der Knicke in seinen Galaxy Fold-Modellen zu haben. Einem Bericht von ZDNet zufolge setzt der Hersteller künftig auf ein deutlich dickeres Ultra-Thin Glass (UTG) im Cover Display des Galaxy Z Fold Wide – und plant, diese Technologie auf das kommende Z Fold 8 und sogar das Z Flip 9 auszurollen.Dickeres glas, weniger knicke – die strategie von samsung
Die neuen Spezifikationen sehen vor, dass das Cover-Glas des Z Fold Wide rund 60 Mikrometer dick sein wird, gegenüber den 45 Mikrometern im aktuellen Z Fold 8. Dieser Anstieg soll nicht nur die Sichtbarkeit der Knicke reduzieren, sondern auch die Robustheit des Displays erhöhen. Es ist ein Schachzug, der direkt auf die Kritik an den bisherigen Modellen reagiert, insbesondere an dem ursprünglichen Galaxy Fold, der für seine anfällige Display-Technologie bekannt war.
Insider in der Branche berichten, dass Samsung diese dickere Glaslösung zunächst als Testfall betrachtet. Sollte die Resonanz positiv ausfallen und keine massiven Beschwerden über zerbrochene Displays auftreten, könnte die Technologie standardmäßig zum Galaxy Z Fold 9 im nächsten Jahr eingesetzt werden. Ein Umdenken ist also vollangezogen, um die Akzeptanz der faltbaren Smartphones zu steigern.

Oppo und honor – wettbewerbsdruck treibt innovation
Samsung ist damit nicht allein. Auch andere Hersteller, wie Oppo mit dem Find N6 und Honor mit dem Magic V6, haben in den letzten Monaten Fortschritte bei der Minimierung von Knickrissten gemacht. Obwohl die Physik gewisse Grenzen setzt, zeigen diese Entwicklungen, dass die Technologie im Bereich der faltbaren Displays schnell voranschreitet. Die Konkurrenz ist groß und die Erwartungen der Verbraucher steigen.
Die Frage ist nun, ob Samsung mit diesem dickeren UTG tatsächlich das perfekte Gleichgewicht zwischen Knickrisse und Robustheit finden kann. Ein zu dickes Glas könnte die Flexibilität des Displays beeinträchtigen und die Haptik verändern. Es bleibt abzuwarten, ob der Kompromiss sich für die Verbraucher lohnt – und ob die Welt endlich von den Knickrisssen befreit sein wird.
