Samsung z fold 7: unterwasser-modus für den unkonventionellen nutzer

Die Welt der faltbaren Smartphones wird gerade ein Stückchen abenteuerlicher. Samsung hat es geschafft, eine Technologie, die einst exklusiv für seine Top-Modelle reserviert war, nun auch auf das Galaxy Z Fold 7 zu bringen: den Unterwasser-Modus. Ja, Sie haben richtig gelesen – selbst mit einem Foldable kann man jetzt die Unterwasserwelt erfassen.

Die geburt eines spezialisten: ocean mode und seine ursprünge

Der Ocean Mode, ursprünglich für ozeanografische Zwecke mit dem Galaxy S24 Ultra Anfang 2025 entwickelt, ist ein Meisterwerk der Bildbearbeitung. Er bekämpft die typischen Probleme, die Unterwasseraufnahmen so frustrierend machen: die Ausbleichung der Farben, den grünlichen Schimmer und die Bewegungsunschärfe durch Strömungen. Samsung hat diese Technologie zunächst im Expert RAW App integriert und nach und nach auf weitere Modelle ausgeweitet.

Zunächst auf das S26 Ultra, dann das S25 Ultra, und jetzt also auch das Z Fold 7. Mit der aktuellen Version 5.0.08.2 der Expert RAW App ist der Modus für das faltbare Gerät verfügbar. Er korrigiert nicht nur die Farben, um die verlorenen Rottöne wiederherzustellen, sondern reduziert auch die Bewegungsunschärfe und bietet eine Intervallfunktion zum Aufnehmen von Bildern in zwei-, fünf- oder zehnsekündigen Abständen.

Doch vorsicht: das z fold 7 ist kein tauchgerät

Doch vorsicht: das z fold 7 ist kein tauchgerät

Ein wichtiger Hinweis: Das Galaxy Z Fold 7 besitzt zwar die IP48-Zertifizierung, was bedeutet, dass es Spritzwasser verträgt und kurzfristigen Eintauchungen in Süßwasser standhält, aber es ist keineswegs für den Einsatz im Meer konzipiert. Samsung warnt daher eindringlich davor, das Gerät ohne ein Unterwassergehäuse einzusetzen. Salzwasser ist extrem korrosiv und kann selbst bei intakten Dichtungen irreparable Schäden an der Elektronik verursachen.

Es ist ein lobenswerter Schritt, denn Foldables hatten lange den Ruf, bei Kamerafunktionen Kompromisse einzugehen – eine Differenz zum S-Series. Mit Zusatzfunktionen wie dem Ocean Mode schließt sich diese Lücke. Das Z Fold 7 verfügt bereits über einen hervorragenden 200-Megapixel-Sensor, und der Zugriff auf spezialisierte Aufnahmemodi macht den Preis für das Gerät noch attraktiver.

Aber wer wird diesen Modus wirklich nutzen? Die Mehrheit der Z Fold 7 Nutzer wird ihn vermutlich kaum benötigen. Die Zahl spricht für sich: Nur 17% der Smartphone-Nutzer geben an, Unterwasserfotos zu machen. Dennoch ist es eine nette Spielerei und ein Beweis dafür, wie weit die Smartphone-Kameras mittlerweile gekommen sind. Die Echtzeit-Wiedergabe des Farbausgleichs, während das rote Licht durch die Wassertiefe verschwindet und dann von der Software wiederhergestellt wird, ist beeindruckend.