Silicon valley verliert den kompass: ein einstiger gigant kehrt ins land zurück

Fast alles, was wir heute nutzen, steckt mit einem Mikroprozessor. Vom Smartphone über das Auto bis hin zu Haushaltsgeräten – die Technologie ist allgegenwärtig. Doch hinter dieser allgegenwärtigen Präsenz steht eine Person, die die digitale Revolution maßgeblich mitgestaltet hat: Federico Faggin.

Der mann, der silicon valley formte – und nun nach hause kehrt

Der mann, der silicon valley formte – und nun nach hause kehrt

Der italienische Physiker und Ingenieur, der als einer der Schlüsselarchitekten von Intel gilt und den 4004, den ersten kommerziellen Mikroprozessor, entwickelte, hat sich entschieden, seine Laufbahn zu ändern. Nach über fünf Jahrzehnten in den USA kehrt Faggin endgültig nach Vicenza zurück, seiner Heimatstadt. Doch seine Rückkehr ist nicht nur eine nostalgische Reise; sie ist Ausdruck einer tiefgreifenden Enttäuschung über die aktuelle Entwicklung in Silicon Valley.

„Heute wird Software eingesetzt, um Menschen zu täuschen“, erklärt Faggin in einem Interview mit der Corriere della Sera. Er kritisiert das Geschäftsmodell, das in den letzten Jahren in der Technologiebranche dominiert – eine Abkehr von der ursprünglichen Vision, innovative Werkzeuge für die Menschheit zu schaffen.