Smartphone-alarmen: hitze schmilzt geräte – und das ist gefährlich!
Die Sommerhitze legt Europa lahm. Nicht nur die Temperaturen steigen, sondern auch die Anzahl an Smartphone- und Tablet-Problemen. Ein Teufelskreis, der sich als deutlich gefährlicher erweist, als viele ahnen.
Kaugummikonsum ist ein mythos: die wahrheit über überhitzung
Experten zufolge ist die Hitze selbst nicht immer die Ursache. Vielmehr liegt das Problem oft in der falschen Handhabung. Immer wieder werden Geräte mit schockierenden Folgen in Kühlboxen oder Gefriertruhen gesteckt – eine Praxis, die sich rasant über soziale Medien verbreitet. Und das ist fatal!
Die schnelle Temperaturänderung führt zu Kondensation. Das Wasser in der Luft verwandelt sich in winzige Tropfen, die sich in Anschlüssen, Lautsprechern und sogar im Inneren der Geräte ansammeln. Und das Schlimmste: Wenn das Gerät anschließend wieder in eine wärmere Umgebung gebracht wird, bilden sich erneut Feuchtigkeitspunkte – ein Nährboden für Korrosion, Kurzschlüsse und schwerwiegende elektronische Schäden.

Die risiken sind real: was passiert wirklich?
Neben der Feuchtigkeit spielen auch Temperaturschwankungen eine Rolle. Bildschirme, Klebstoffe, Dichtungen und interne Bauteile können durch die plötzliche Hitze-Kälte-Umkehrung unter enormen Stress geraten. Und dann ist da noch das Lithium-Ionen-akku – er ist nicht für solche Extrembedingungen ausgelegt und kann dadurch vorzeitig versagen.
Die Situation wird oft mit dem Mythos des Reisens eines nassen Handys in Reis verwechselt. Eine beliebte, aber wenig wirksame Methode. Hersteller und Techniker warnen seit Jahren davor, dass diese Praxis lediglich die Feuchtigkeit im Inneren verschiebt und in manchen Fällen sogar die Situation verschlimmert – durch das Einbringen von Staub und Stärke in die Anschlüsse und Lautsprecher.

So geht’s richtig: die experten-empfehlung
Apple und Samsung empfehlen bei Überhitzung des Geräts, es vorübergehend zu stoppen, von direkter Sonneneinstrahlung fernzuhalten und an einem kühlen, schattigen Ort zu lagern, bis es die normale Temperatur erreicht hat. Das ist die einzig richtige Vorgehensweise.
Es ist eine bittere Ironie: Während wir uns über die Hitzewelle beklagen, riskieren wir unsere teuren Smartphones mit irreführenden Tricks. Die Folgen können teuer werden – nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf die Lebensdauer der Geräte.
