Spaniens geheimer bunker in der moncloa
Im Falle eines Massen-Cyberangriffs oder einer nationalen Krise in Spanien gibt es ein geheimes Bunker-System in der Regierungssitz Moncloa. Das 'Proyecto CITA' (Centro Nacional de Conducción de Situaciones de Crisis) wurde in den 90er Jahren unter der Regierung Felipe González errichtet, nachdem Spanien der NATO beitrat.

Das bunker-system von moncloa
Das unterirdische Kommandozentrum kann etwa 100 Personen aufnehmen und bietet genug Vorräte, um den Staat mindestens sechs Monate lang zu unterstützen. Die Mauern bestehen aus 3 Metern dicken Beton und können auch atomaren Sätzen standhalten.
Um die Verbindung zwischen Moncloa und dem Rest der Welt zu gewährleisten, verfügt das Bunker-System über eine Glasfaser-Optik-Netzwerk und Satelliten-Systeme. Im Falle eines Angriffs können diese Verbindungen als 'Malla B' genannte Notfall-Kommunikations-Netzwerk koordinieren, um wichtige Institutionen wie Militärbasen und Notfall-Services zu verbinden.
Die Verschlüsselung wird vom Centro Criptológico Nacional (CCN) überwacht, in Zusammenarbeit mit dem Centro Nacional de Inteligencia (CNI) und dem Departamento de Seguridad Nacional (DSN), das sich in Moncloa befindet.
Im Krisenzentrum des Bunkers wird während eines Angriffs der Sicherheitschef des DSN evaluiert, ob die Lage die Institutionen destabilisieren könnte, wobei er in Echtzeit auf sicherer und isolierter Datenbasis operiert.
