Tcl schützt ihre augen – mit sieben technologien!
Die Augenmüdigkeit am Bildschirm ist ein wachsendes Problem. Stundenlange Nutzung von Smartphones und Tablets fordert ihren Tribut. Doch TCL will dem entgegenwirken. Auf dem Mobile World Congress (MWC) präsentierte der chinesische Hersteller eine Reihe von Geräten mit seiner neuen NxtPaper-Technologie – ein Ansatz, der das Thema visuelle Gesundheit ernst nimmt. Aber ob die Versprechen auch halten, was sie versprechen?
Ein neuer blick auf das display: was ist nxtpaper?
NxtPaper ist mehr als nur ein Name. Es handelt sich um eine umfassende Display-Technologie, die TCL über Jahre hinweg weiterentwickelt hat. Im Kern steht eine neue Art von Displays, die angeblich sieben verschiedene Technologien zur Schonung der Augen vereint. Dazu gehören eine natürliche Lichtdarstellung, die Vermeidung von Flimmern, Blaulichtfilterung, Reflexfreiheit, Schutz bei schlechten Lichtverhältnissen, die Unterstützung des zirkadianen Rhythmus und eine Technologie namens TruePaper Restoration, die versucht, das Lesevergnügen von E-Ink-Displays nachzubilden.
Besonders interessant ist der Modus „Max Ink“, der das Display in eine Art Schwarzweiß-Darstellung verwandelt, ähnlich wie bei einem E-Reader. TCL verspricht damit eine Lesedauer von bis zu sieben Tagen, im Standby-Modus sogar 26 Tage. Das klingt verlockend, aber die Praxis wird zeigen, ob diese Werte tatsächlich erreicht werden können.
Das Flaggschiff in der NxtPaper-Reihe ist das TCL NxtPaper 70 Pro. Es verfügt über einen praktischen physischen Schalter, mit dem man blitzschnell zwischen den verschiedenen Display-Modi wechseln kann. Unter der Haube werkelt ein MediaTek Dimensity 7300 Prozessor, der zusammen mit 8 GB RAM und bis zu 512 GB Speicher für flüssige Abläufe sorgen sollte. Die Kamera bietet mit 50 Megapixeln und optischer Bildstabilisierung (OIS) ebenfalls überzeugende Werte. Und mit IP68 ist das Gerät auch gegen Staub und Wasser geschützt.

Tablet-vielfalt für jeden bedarf
Neben dem NxtPaper 70 Pro hat TCL auch zwei Tablets vorgestellt: das TCL Note A1 NxtPaper und das TCL Tab A1 Plus. Letzteres punktet mit einem großzügigen 12,2-Zoll-Display mit 2,4K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120 Hz – ideal für Multimedia-Inhalte und Spiele. Das TCL Note A1 NxtPaper wiederum setzt auf eine ähnliche Display-Technologie wie das NxtPaper 70 Pro und soll ein Leseerlebnis bieten, das dem von Papier nahekommt. Mit dem T-Pen Pro Stift, der eine extrem geringe Latenz und 8.192 Druckstufen bietet, soll das Schreiben und Zeichnen besonders natürlich wirken.
Die Preisgestaltung von TCL ist traditionell ein Wettbewerbsvorteil. Das NxtPaper 70 Pro ist ab 299 € (256 GB) bzw. 359 € (512 GB) erhältlich. Die Preise für die Tablets sollen ebenfalls im erschwinglichen Bereich liegen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geräte im Vergleich zur Konkurrenz positionieren werden. Aber eines ist klar: TCL setzt auf eine klare Differenzierung durch den Fokus auf visuelle Gesundheit. Das ist ein Ansatz, der in Zeiten zunehmender Bildschirmzeit durchaus sinnvoll ist.
Die Zertifizierungen von SGS und TÜV geben zwar ein gewisses Maß an Sicherheit, doch letztendlich wird die tatsächliche Wirkung der NxtPaper-Technologie erst durch unabhängige Tests und die Erfahrungen der Nutzer bewiesen werden müssen. TCL hat mit der NxtPaper-Technologie jedenfalls ein starkes Statement gesetzt und den Ball liegt nun im Feld.