Twitch-Streamer-Inhalte für KI-Training – Amazon macht Funktion optional
Amazon hat ein Programm zur Ausbildung von KI-Modellen gestartet, das auf den Inhalten von Twitch-Streamern basiert. Diese Maßnahme stieß bei den Content-Erstellern auf Widerstand, da Amazon in den letzten Wochen bereits unbemerkt deren Inhalte zur Algorithmus-Modulation nutzte.
Amazon macht KI-Training optional
Die Plattform hat nun angekündigt, dass diese Nutzung künftig optional sein soll. Streamer können ab sofort in den Einstellungen die Datenerhebung für generative KI deaktivieren. Wie Amazon betont, schützt dies vor der unkontrollierten Nutzung der Inhalte für KI-Modelle. Allerdings weisen sie darauf hin, dass die Deaktivierung nicht alle KI- und Machine-Learning-Anwendungen auf der Plattform ausschließt. Insbesondere AutoMod, das zur Sicherheit der Community dient, wird weiterhin operativ sein, ohne die gesammelten Daten für die Erstellung neuer Inhalte zu verwenden.

Verteidigung durch Twitch-Management
Mike Minton, Produktleiter von Twitch, verteidigte die Vorgehensweise. Er argumentierte, dass eine optionale Teilnahme unwahrscheinlich gewesen wäre. „Wenn es optional wäre, würde niemand teilnehmen“, erklärte er in einer Video-Übertragung. Er betonte zudem, dass ähnliche Praktiken auch von anderen Plattformen angewendet werden.

Meta folgt dem Beispiel
Auch Meta, unter der Leitung von Mark Zuckerberg, hat bereits angekündigt, KI-Modelle mit Nutzerdaten zu trainieren. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Nutzung öffentlich zugänglicher Inhalte für KI-Training, unabhängig von Einvernehmen.