Us-angriff auf iran: eskalation im nahen osten – was jetzt?

Washington hat in der Nacht zum 29. Februar mit Raketen und Drohnen einen verheerenden Angriff auf Ziele in Iran gestartet. Die Maßnahme erfolgte wenige Stunden nachdem Präsident Donald Trump die Beginn von „großen Kampfeinsätzen“ gegen das Land angekündigt hatte, nachdem die Atomgespräche gescheitert waren. Die Lage ist hochbrisant.

Die welt blickt besorgt auf die region

Trump versprach in einer Videoerklärung, das iranische Raketenprogramm und andere militärische Fähigkeiten zu vernichten, um sicherzustellen, dass Teheran „niemals“ eine Atombombe besitzen könne. Er warnte die iranische Führung vor „sicherem Tod“, falls sie sich nicht ergab, und betonte, dass die Operation eine „edle Mission“ sei, die für die Zukunft notwendig sei. Der Präsident rief die iranische Bevölkerung zur „Kontrolle“ auf, und sprach von einer „einzigartigen Gelegenheit in Generationen“.

Die US-Angriffe, die in Zusammenarbeit mit Israel erfolgten, folgten auf Monate der Spannungen zwischen Teheran und Washington sowie auf eine massive militärische Aufrüstung der USA in der Region. Israel bestätigte die Operation und bezeichnete sie als „präventive“ Maßnahme zur Beseitigung von Bedrohungen. Laut einem US-Beamten wurden dabei Raketen vom Typ Tomahawk, Artilleriegeschosse und Drohnen eingesetzt. Die Operation, intern als „Epic Fury“ bezeichnet, sah den Einsatz von US-Luft-, See- und Landstreitkräften vor.

In sozialen Medien kursierten Bilder von Explosionen und Rauchschwaden in Iran. Als Reaktion darauf starteten iranische Streitkräfte Angriffe auf US-Basen in der gesamten Region. Länder wie Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten ihre Beteiligung an der Luftverteidigung. Auch Großbritannien setzte Kampfflugzeuge ein, wie Premierminister Keir Starmer bestätigte.

Laut einem US-Beamten wurden verschiedene Luftabwehrsysteme, darunter Patriot-, THAAD- und Standard-Raketen, eingesetzt, um die Region vor iranischen Gegenangriffen zu schützen. Mehrere iranische Raketen wurden abgefangen, es gab keine Berichte über kritische Schäden an US-Einrichtungen oder Verwundete. Dieser Angriff ist bereits der zweite militärische Schlag der Trump-Administration gegen Iran innerhalb eines Jahres. Im Juni 2025 hatten die USA bereits atomare Anlagen des Landes bombardiert.

Die eskalation folgt auf diplomatische Bemühungen, die darauf abzielten, Iran zu einem Beschränkung seiner nuklearen und militärischen Fähigkeiten zu bewegen. Gleichzeitig verließen westliche Diplomaten mehrere Länder im Nahen Osten. Die USA hatten in den letzten Wochen eine verstärkte militärische Präsenz im Mittleren Osten und in der Nähe der europäischen Küsten aufgebaut. Dazu gehören mindestens zwei Flugzeugträger – die USS Abraham Lincoln und die USS Gerald R. Ford – sowie zahlreiche U-Boote und Kriegsschiffe.

Die Unterstützung der Verbündeten für die US-Operationen ist jedoch begrenzt. Großbritannien verbot die Nutzung seiner Basen, und Jordanien erklärte, seine Basen dürften nicht für Angriffe auf Iran genutzt werden. Trotzdem wurden US-Frachtflugzeuge und Tarnkappenjäger des Typs F-35 auf eine jordanische Basis verlegt.

Ein weiterer Faktor ist die öffentlichkeitswirksame Darstellung von B-2 Spirit Bombern durch die White House Social Media, was die moharische eskalationweiter befeuert. Die diplomatischen Bemühungen, Iran zu einem Abkommen zu bewegen, scheinen ins Stocken geraten zu sein. Die Situation bleibt extrem volatil, und die kommenden Stunden werden entscheidend für die weitere Entwicklung sein. Die Welt hält den Atem an.