Frankreich setzt neuen standard im kampf gegen illegale iptv-anbieter
Die französische Justiz hat einen bislang einzigartigen Schritt im Kampf gegen illegale IPTV-Anbieter ergriffen. Im Zentrum steht Canal+, das sich erfolgreich für den Blocker von 31 illegalen Streaming-Plattformen an ProtonVPN wechselte. Ein neuer Präzedenzfall in der EU.
nnCanal+ setzt neue maßstäbe
nDer Fall begann damit, dass Canal+ die französische Justiz bat, den Zugriff auf illegale Streaming-Plattformen zu blockieren, die live-Fußballspiele ohne Genehmigung übertrugen. Der Richter in Paris entschied, dass ProtonVPN verpflichtet ist, die 31 betroffenen Domain-Names zu blockieren.
nn
Vpn-pioniere zittern
nDie Entscheidung fällt ins ungewohnte Terrain, da VPN-Anbieter traditionell als vertrauenswürdige Hüter von Privatsphäre und Datensicherheit gelten. Der Blocker des französischen Gerichts könnte jedoch den Weg für ähnliche Anordnungen in anderen EU-Ländern ebnen.
nn
Europäische konsequenzen
nOb die Entscheidung sich in anderen Ländern widerspiegeln wird, bleibt abzuwarten. Eine ähnliche Anordnung könnte jedoch den Druck auf illegale Streaming-Anbieter erhöhen und die EU-Kommission in die Pflicht nehmen, einheitliche Regelungen zu entwickeln.
nn
Die kriegsläufe um die iptv-piraten
nDer Konflikt um illegale Streaming-Dienste ist in Europa wochenlang angesichts von laufenden Aktionen wie der Blockierung von IPTV-Angeboten über VPN-Dienste oder die Strafverfolgung von Anbietern und Nutzern intensiviert.
nn
Der sieg über die illegalen anbieter
nDie französische Entscheidung gibt Hoffnung, dass der Kampf gegen illegale IPTV-Anbieter langsam aber sicher gelingt. Es bleibt jedoch zu beobachten, wie sich die Kriegsläufe in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln werden.
nn| Land | nMaßnahme | n
|---|---|
| Frankreich | nProtonVPN blockiert illegale IPTV-Anbieter | n
| Spanien | nJavier Tebas setzt sich für laufende Strafverfolgung ein | n
Wortlänge: 497
nLanguage: de
