Arbeitslosengeld und nebenverdienst: neues gesetz ermöglicht kombination ab 2026
Erleichterung für Arbeitsuchende: Ab 2026 dürfen Arbeitslose in Deutschland unter bestimmten Bedingungen gleichzeitig Arbeitslosengeld und eine Beschäftigung ausüben. Das Gesetz ermöglicht es, den finanziellen Druck zu mindern und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Arbeitslosengeld ii und teilzeitarbeit: mehr finanzielle sicherheit
Die Änderung betrifft den Komplement zur Aktivierung der Beschäftigung (CAE). Dieser wird ab dem 1. April 2025 automatisch ausgezahlt, ohne dass Anträge gestellt werden müssen. Die Höhe des CAE variiert je nach Beschäftigungsgrad und Dauer der Unterstützung.
So erhalten Erwerbstätige in Vollzeit 480 Euro pro Monat für die ersten 10 Leistungsbezugstage, bei Teilzeitarbeit sinkt dieser Betrag entsprechend.
Die Regelungen sollen verhindern, dass Arbeitslose durch den Verlust des Arbeitslosengeldes direkt in finanzielle Not geraten, sobald sie eine neue Stelle antreten. Es ist jedoch zu beachten, dass die erhaltenen Leistungen auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden.

Wie lange kann man den cae beziehen?
Der CAE kann maximal 180 Tage lang gezahlt werden. Die genauen Beträge pro Monat sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
| Leistungsbezugsmonat | Vollzeit | Teilzeit (75%) | Teilzeit (50-75%) | Teilzeit (<50%) |
|---|---|---|---|---|
| 10 | 480 Euro | 450 Euro | 420 Euro | 360 Euro |
| 11 | 480 Euro | 450 Euro | 420 Euro | 360 Euro |
| 12 | 480 Euro | 450 Euro | 420 Euro | 360 Euro |
| 13-15 | 480 Euro | 450 Euro | 420 Euro | 360 Euro |
| 16-18 | 360 Euro | 300 Euro | 270 Euro | 240 Euro |
| 19-21 | 240 Euro | 210 Euro | 180 Euro | 150 Euro |
| 22-24 | 180 Euro | 150 Euro | 120 Euro | 90 Euro |
Die Höhe des CAE sinkt mit zunehmender Dauer des Leistungsbezugs.
Wichtig: Die Kombination aus Arbeitslosengeld und CAE ist nicht für jeden geeignet. Die Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Dazu gehören eine Bearbeitung des Arbeitslosengeldantrags und eine Mindestlaufzeit des Arbeitslosengeldes von 14 Monaten, sowie ein Mindestbezug von 9 Monaten.
Die neuen Regeln sollen den Übergang in eine neue Arbeitsstelle erleichtern und gleichzeitig eine finanzielle Absicherung gewährleisten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen auf die Arbeitsmarktsituation auswirken werden.
Die Politik setzt auf diese Maßnahme, um den Fachkräftemangel zu lindern und die Wirtschaft anzukurbeln. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nicht die einzige Lösung.
nDie Zahl der Menschen, die von dieser Regelung profitieren werden, dürfte beträchtlich sein – ein Hoffnungsschimmer für viele, die sich neu orientieren müssen.
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