Twitter-zoff: musk muss sich vor gericht verantworten – millionen-deal in frage gestellt

San Francisco. Der Prozess gegen Elon Musk und Twitter – jetzt X – hat begonnen. Ex-Aktionäre werfen dem reichsten Mann der Welt vor, sie durch irreführende Aussagen über die Anzahl von Bots in der sozialen Medienplattform getäuscht zu haben. Das Ziel der Klage: Die Rückforderung von Milliarden.

Musk verteidigt sich gegen vorwürfe der täuschung

Musk verteidigt sich gegen vorwürfe der täuschung

Die Geschworenen sollen entscheiden, ob Musk wissentlich falsche Angaben über die Anzahl nutzloser Konten gemacht hat, um seinen Rücktritt von dem ursprünglich 44 Milliarden Dollar schweren Kaufangebot im Jahr 2022 zu rechtfertigen. Die Klage wurde kurz vor Musks Übernahme von Twitter eingereicht.

Im Zentrum des Konflikts steht die Frage, wie viele Bots tatsächlich auf der Plattform aktiv waren. Musk behauptete, die tatsächliche Anzahl liege bei etwa 5 %, während Twitter in seinen eigenen Berichten eine deutlich niedrigere Zahl von 3 % angegeben hatte. Diese Diskrepanz sei der entscheidende Punkt gewesen, um den Deal platzen zu lassen.

Der ehemalige CFO von Twitter, Ned Segal, widersprach Musks Darstellung. Er argumentierte, dass die tatsächliche Bot-Rate eher bei 1 % lag. Diese unterschiedlichen Schätzungen sind von zentraler Bedeutung für den Ausgang des Prozesses. Die Verhandlung zeigt, wie ein Deal, der auf einer Zahl basiert, schnell durch widersprüchliche Zahlen zerstört werden kann.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Rolle von Musks Tweets nach dem ursprünglichen Kaufabschluss. Die Kläger argumentieren, dass er durch öffentliche Äußerungen über die