Verhandlungen scheitern: iran-usa-dialog ohne durchbruch – ölpreise in panik”,n

Islamabad – Die hoch umstrittenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten über die Zukunft des iranischen Nuklearprogramms und die Kontrolle des Suezkanals endeten am Sonntagabend ohne Ergebnis. Nach über 20 Stunden intensiver Gespräche in Islamabad erklärte man auf beiden Seiten, dass keine Einigung erzielt werden konnte.

Frustrierte delegationen und steigende unsicherheiten

Die iranische Delegation, angeführt vom Parlamentspräsidenten Mohammad-Bagher Ghalibaf, legte klar, dass die von den USA geforderten Zugeständnisse, insbesondere in Bezug auf den Zugang zum Suezkanal und die Aufhebung von Sanktionen, nicht akzeptiert werden könnten. Der US-Seite, vertreten durch Vizepräsident JD Vance, Jared Kushner und Steve Witkoff, wurde deutlich gemacht, dass die roten Linien des Iran unantastbar seien. Vance konstatierte bitter: „Wir haben unsere Position so klar dargelegt, dass sie sich entschieden haben, unsere Bedingungen nicht anzunehmen.“

Die Situation ist angespannt, und die Frage, welche Auswirkungen das Scheitern der Verhandlungen auf den bereits fragilen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran haben wird, bleibt offen. Die Märkte reagieren bereits nervös – Goldman warnt vor einem massiven Gaspreisschock, der die Energieversorgung weltweit gefährden könnte.

Atomstreit und geopolitische risiken

Atomstreit und geopolitische risiken

Die Verhandlungen waren von einer Reihe von Konflikten geprägt: Der iranische Anspruch auf die Kontrolle des Suezkanals, die anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon sowie die Forderungen der USA nach Zugeständnissen im Nuklearbereich. Die Tasnim-Agentur berichtete, die USA hätten sich nach Zugeständnissen im Suezkanal und der Aufhebung von Sanktionen gesehnt, die im Krieg nicht erreicht werden konnten. Ein US-Beamter, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass die Verhandlungen sich auf diese Punkte konzentrierten.

Die Entscheidung, den Suezkanal erneut zu blockieren, hat die ohnehin schon volatile Lage weiter verschärft. Analysten von AT Global Markets in Sydney warnen, dass die Erwartungen an eine Stabilisierung der Ölpreise nach dem Waffenstillstand zunichte gehen könnten. Die Unsicherheit ist groß, und die Märkte erwarten angesichts dieser Entwicklung wahrscheinlich einen deutlichen Kursrückgang bereits am kommenden Montag.

Vizepräsident Vance kehrte am Samstag nach Washington zurück, ohne einen Kompromiss erzielt zu haben. Donald Trumps Reaktion auf die Gespräche blieb aus – stattdessen veröffentlichte er auf seinen Social-Media-Kanälen eine Nachricht über eine Marineblockade. Es ist ein Zeichen der zunehmenden Polarisierung, das die Welt vor weitere Turbulenzen bewahrt.