Weniger als 1800 euro im monat - so berechnet die rente nach dem mindestlohn

Die Verbindung zwischen Mindestlohn und Rentenbasis ist eng. Seit 2026 steigt diese auf 17.094 Euro im Jahr, entspricht etwa 1.422 Euro monatlich nach 14 Bezügen. Das bedeutet, dass Millionen von Arbeitnehmern diese Summe als Grundlage für ihre künftige Altersrente bekommen werden.

Wirklichkeit und erwartung klaffen auseinander

Wirklichkeit und erwartung klaffen auseinander

Wenn jedoch die tatsächliche Rentenleistung in Aussicht gestellt wird, klaffen Wirklichkeit und Erwartung auseinander. Die Rente wird nicht automatisch auf den erreichten Brutto-Mindestlohn abgerufen, sondern auf die basisrechnerische Gehaltsbasis aus den letzten 25 bis 29 Arbeitseinstellungen, je nachdem, ob der alte oder neue Rentenrechner angewendet wird.

Der Grund: Der Mindestlohn dient als Referenz für die mindeste Altersvorsorge, während die tatsächliche Rente von der Anzahl der Jahre und der Höhe der bezahlten Beiträge abhängt. Nur wenn jemand sein ganzes Leben lang auf dem Mindestlohn gearbeitet hat, ohne Unterbrechungen, und sich immer auf den traditionellen Rentenrechner verlassen hat, könnte die Rente annähernd an den Mindestlohn heranreichen.

Das neue Rentenrechnungssystem, das 2027 erstmals angewendet wird, berücksichtigt die unregelmäßigeren und vielfältigeren modernen Karrieren. Es eliminiert die beiden schlechtesten Jahresbeiträge und berechnet die Grundlage auf 29 Jahre, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Ein Beispiel: Wenn jemand sein Leben lang auf dem Mindestlohn gearbeitet hat und niemals länger als 25 Jahre in einem Job war, würde die Rentenbasis etwa 971 Euro monatlich entsprechen, wenn er 35 Jahre lang gearbeitet hat, würde sie auf etwa 1.221 Euro steigen.