Europa plantiert sich im hightech-rennen: der europäische wasserstoff-bank
In einem entscheidenden Schritt hat die Europäische Union den Startschuss für ein ambitioniertes Wasserstoff-Projekt gegeben. Der sogenannte Europäische Wasserstoff-Bank soll den grünen Energie-Träger fördern und China, das sich schneller entwickelt, ein Schnittchen vom Kuchen abnehmen.

Der plan: subventionen für grünen wasserstoff
Das neue Instrument der EU-Finanzpolitik basiert auf Subasten-Verfahren. Unternehmen müssen sich bei Ausschreibungen um Zuschüsse für die Produktion von erneuerbaren Wasserstoffen bewerben. Der Europäische Wasserstoff-Bank soll den wirtschaftlichen Schub geben, um die Investitionen in diesem Bereich zu beschleunigen und die Entwicklung von Technologien voranzutreiben.
Die EU will damit die Dominanz Chinas in diesem Bereich brechen. China hat sich bereits in der Solarenergie- und Batterietechnologie einen Vorsprung erworben. Im Falle des Wasserstoffs avanciert es gerade jetzt, indem es Electrolysatoren herstellt, die für die Elektrolyse von Wasser zu Wasserstoff notwendig sind.
Die EU will nun mit einem Paket von Fördermaßnahmen reagieren, um die europäischen Unternehmen in diesem Feld zu stärken. Dazu gehören Subventionen, aber auch Regeln, die den Einsatz von ausländischen Komponenten in EU-finanzierten Projekten begrenzen, um die europäische Wertschöpfungskette zu stärken.
