Iter-projekt: die suche nach der energie des zukunft

Das ITER-Projekt ist ein internationaler Versuch, die Fusionreaktion in einem industriellen Maßstab zu realisieren. In einem riesigen Experiment in Frankreich soll gezeigt werden, ob sich die Kombination von Deuterium und Tritium zu Helium und Neutronen umwandeln lässt, wie es die E=mc²-Gleichung von Albert Einstein beschreibt.

Das iter-experiment

Das ITER-Projekt ist Teil eines langfristigen Ansatzes, um eine erneuerbare Energiequelle zu entwickeln, die CO₂-emissionsfrei ist und nahezu unbegrenzt verfügbar. 35 Länder sind an dem Projekt beteiligt, darunter die EU, die USA, China, Japan, Südkorea, Indien und Russland. Jeder Partner finanziert, entwickelt und liefert die notwendigen Komponenten, die dann in Frankreich montiert werden.

Das Ziel des Experiments ist es, einen Plasma-Zustand zu erzeugen, in dem Deuterium und Tritium bei hoher Geschwindigkeit auseinanderbrechen und sich zu Helium und Neutronen umwandeln. Das Plasma soll dabei so intensiv aufgeheizt werden, dass die Reaktionsenergie durchaus ausreichend ist, um den Prozess selbst zu fördern.

Die erwartungen

Die erwartungen

Wenn das ITER-Projekt erfolgreich ist, soll es den Weg für die Entwicklung von Fusionreaktoren in industriellen Skalieren ebnen. Diese könnten dann als erneuerbare Energiequelle dienen, die den steigenden Energiebedarf der Welt befriedigen könnte, ohne erhebliche Umweltbelastungen zu verursachen.